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#16
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An der Jahreswende
* Sinnend stehn wir an der Jahreswende, schaun empor zum Herrn der Ewigkeit: Nimm und halte unsre schwachen Hande, fuhre uns auch weiter durch die Zeit! * Leite uns von Deines Thrones Sitze durch der Zukunft fernen,dunklen Scho?; arm und schwach sind wir,zu gar nichts nutze, doch in Deiner Gnade stark und gro?. * Alles,Herr,ist Dein. - Durch Schopfermachte, Deines Wortes Starke,ward das All; Meerstiefen fasset Deine Rechte, Kreise hei?t Du ziehn den Erdenball. * Was sind wir? - Ein Staublein auf der Waage, nichts - und doch in Deinen Augen wert, gnadiglich gefuhrt von Tag zu Tage, bluterkauft,geliebt und hochgeehrt. * Harrend stehen wir: -Du kennst das Ende, wei?t,ob dieses Jahr das letzte ist - nimm und halte unsre schwachen Hande, lehr uns nutzen die noch kurze Frist! (K.B.) |